Wilson Audio

Treiber
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Perfektes Zusammenspiel

 

Der Hochtöner - Entwicklung des Convergent Synergy-Hochtöners
Die Hochtönertechnologie hat sich in den letzten zehn Jahren weiter entwickelt, was neue Designs unter Verwendung von ausgefallenen Materialien wie z.B. Diamant und Beryllium involvierte. Die Befürworter dieser Designs priesen deren äußerst große Bandbreite, die in einigen Fällen 50 kHz überschritt. Die fachliche Argumentation war folgende: Wenn die Resonanzfrequenz (bzw. der Break-Up-Modus) weit über das hörbare Spektrum hinausgeschoben wird, dann wird innerhalb des hörbaren Bereiches eine größere Linearität erzeugt.

Dave Wilson und sein Technikerteam begannen mit einem drei Jahre dauernden Prozess der Testung und Bewertung neuer Designs, die auf den Markt gebracht werden sollten. Um mit dem Maßstäbe setzenden Mitteltöner von Wilson Audio vergleichbar zu sein, hatte man den Titan-Hochtöner bereits mit hohem Aufwand neu entworfen, indem das Hochfrequenz-Rauschen abgesenkt wurde. Dies wurde vorrangig durch eine verbesserte Kontrolle der Rückwellenreflexionen erreicht. Zur gleichen Zeit begann auch die Arbeit an einem ganz neuen Design, der aus dem Wunsch geboren war, jeder Spur zu folgen, die zu Technologien führen könnte, welche Dave's Lautsprecher zum Liveereignis machen.

Bei den Tests der Hochtöner zeigte sich sehr schnell, dass sie häufig bis 50 kHz wiedergeben konnten, indem die Masse ihrer Treiber verringert wurde. Dies brachte aber mindestens zwei Beschränkungen für deren Leistungsfähigkeit mit sich. Erstens konnten sie nicht den dynamischen Kontrast erreichen, wie er für einen Lautsprecher von Wilson Audio benötigt wird. Zweitens konnten sie nicht tief genug wiedergeben, für einen 1,2-kHz-Übergang, was der Mitteltönertreiber von Wilson Audio fordert. Am interessantesten ist die folgende Tatsache: Keiner der neuen ausgefallenem Entwürfe wurde dem dynamischen Kontrast und dem harmonischen Ausdruck des existierenden Titan-Entwurfes von Wilson Audio gerecht.

 

Mittelton
Wilson’s Convergent Synergy Hochtöner benötigt eine absolut andere Geometrie für die Abstrahlung als sein Vorgänger, der Titanium Hochtöner. Die zweigeteilte Fläche der Abstrahlfront des oberen Modules optimiert Mitteltöner und Hochtöner individuell.
Die Front für den Hochtöner besteht nun aus dem berühmten Wilson Audio X-Material, wie es auch schon in der Alexia zu Anwendung kam. Die Front für den Mitteltöner besteht weiterhin aus S-Material, welches speziell für die mittleren Frequenzen konzipiert wurde und optimale Resonanzeigenschaften in diesem Bereich vorweist. Die Kombination von X-Material und S-Material hat messbar extrem geringe Verfärbungen und nahezu keinerlei Resonanzen.

Die Steifigkeit des gesamten oberen Modules konnte auf Grund neuer Formen und Verstrebungen nochmals verbessert werden. Die Abdeckung wurde nun zweiteilig gemacht und jeweils ideal auf Hochtöner und Mitteltöner abgestimmt, so dass keinerlei Einflüsse durch Vibrationen oder ähnliches auftreten können.

 

Tiefton
Dave Wilson verfolgte bei der Alexia von Anfang an das Ziel, die Qualität und Technologie seiner "großen" Lautsprecher mit einer kompakteren und raumfreundlicheren Plattform zu vereinen. Was die Bassleistung anbetraf, hatte er zwei Prioritäten gesetzt: Erstens baute er auf der beispiellosen Geschwindigkeit, dem beispiellosen Klangreichtum und auf der beispiellosen Lebendigkeit des Sasha auf. Zweitens fügte er zum Teil die Autorität und das Gewicht hinzu, die bzw. das seine großen Lautsprecher so legendär gemacht hat. Dies bedeutete die Entwicklung von neuen Treibern, die speziell für den Alexia bestimmt waren.

Jeder, der mit dem Entwurf von Lautsprechern vertraut ist, wird Ihnen sagen können, dass es sehr schwer ist, ein Gehäuse und eine Weiche bei Anwendung von zwei Tieftönern mit unterschiedlichem Durchmesser zu entwickeln. Aber von den technischen Herausforderungen einmal abgesehen, gibt es in Bezug auf die Kombination von Geschwindigkeit und Autorität keine bessere Lösung. Für die Alexia mit ihrem kompakten Gehäusevolumen war die Herausforderung besonders hoch. Dave Wilson und Vern Credille als dessen führender Akustiker und Elektrotechniker entschieden sich dennoch für die Lösung mit zwei neuen, speziell zugeschnittenen Treibern. Der neue Acht-Zoll-Tieftöner und der neue Zehn-Zoll-Treiber erfüllen sämtliche Erfordernisse für die Strategie der "Zwei-Durchmesser" von Wilson Audio.

Dave und Vern realisierten dieses Design mit unterschiedlichem Tieftönern im Durchmesser zuerst bei der X-1 Grand SLAMM erfolgreich. Dieser Lautsprecher ist unter anderem für seine Bassgeschwindigkeit im Übergang, Dynamik und Autorität berühmt. Die oben genannte Treiberstrategie ist seitdem bei den großen Lautsprechern von Wilson Audio angewendet worden. Bei der Alexia handelt es sich um den ersten kompakten Lautsprecher, bei dem diese Treiberstrategie zur Anwendung kommt.

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