Spectral

CD Player
SDR 4000SL

Der Superplayer

Beim CD-Referenzprozessor SDR-4000SL handelt es sich um ein Referenzgerät in limitierter Stückzahl, das in der technischen Abteilung von Spectral Audio entwickelt wurde und durch den Spectral-Designer Keith Johnson individuell programmiert und kalibriert wurde. Wir haben weder Kosten noch Mühen gescheut, um unsere ultimative Zielstellung zu erreichen: Wir wollten den ausgefeiltesten und klanglich exaktesten CD-Player entwickeln, den die Audioindustrie zu bieten hat. Diejenigen von Ihnen, welche die bisher von Keith Johnson auf dem Gebiet des digitalen Designs erbrachten Leistungen kennen, wissen, dass diese Zielstellung nicht beiläufig oder eine leere Phrase war.

Beginnend bei unseren digitalen Referenzkomponenten SDR-1000 and SDR-2000 der achtziger und neunziger Jahre, haben unsere Techniker mehrere erfolgreiche Designgenerationen gebraucht, um bei einem finalen und ultimativen Modell anzukommen. Der SDR-4000SL wurde früher in zwei hochgeschätzten Versionen hergestellt: dem ursprünglichen SDR-4000 und dem überarbeiteten SDR-4000 Pro, welcher die exklusive HDCD-"Long Filter"-Technologie einschließt. Die Spectral-Tech­niker haben damals noch einmal vier Jahre gebraucht, um die finale und kompromisslose Generation in Form des SDR-4000SL zu entwickeln. Beim SDR4000SL haben Keith Johnson und das Designteam die verbliebenen Leistungsziele realisiert, um den ultimativen SDR-4000 zu schaffen und um die Möglichkeiten des Redbook-CD-Mediums bei den besten Musiksystemen neu zu definieren.

Der CD-Referenzprozessor SDR-4000SL ist der ultimative CD-Player von Spectral Audio, mit dem das digitale Referenzsystem von Spectral Audio vervollständigt wurde, das mit dem Digitalprozessor SDR-2000 seinen Anfang nahm. Das Entwicklungsprogramm für die SDR-Komponenten wurde vor mehr als 15 Jahren mit der Einführung des Disc-Referenzsystems SDR-1000 initiiert, bei dem es sich um das erste wirkliche High-End-CD-Wiedergabesystem der Audioindustrie handelte. Der innovative SDR-1000 war seiner Zeit mehrere Jahre voraus, indem er neue bahnbrechende Merkmale wie z.B. die symmetrische Decodierung und konjugierte Korrekturfilter in sich schloss. Später hat der anspruchsvolle professionelle Prozessor SDR-2000 mit seinen technischen Weiterentwicklungen und seiner Auflösungsleistung die Audioindustrie in Erstaunen versetzt. Mit der Kombinierung seiner kompromisslosen Schaltungsarchitektur mit dem von Pacific Microsonics geschaffenen HDCD-Auf­zeichnungssystem wird der SDR-2000 weitgehend als bester verfügbarer Digitalprozessor und ebenso als anerkannte Referenz für High Definition Compatible Digital (HDCD)-Aufnahmen betrachtet.

Die Markteinführung des CD-Referenzprozessors SDR-4000SL stellt den Gipfelpunkt des SDR-Programms bei Spectral Audio dar und bedeutet die finale Integration unserer hochauflösenden Digitaltechnologie. Diese Herausforderung wurde unterstützt durch Bauelementetechnologien einer neuen Generation, um die Gesamtleistung im Digitalaudio-Bereich weiter zu erhöhen. Wie schon bei den anderen SDR-Komponenten von Spectral Audio, wurden beim SDR-4000SL weder Kosten noch Mühen gescheut, um mit ihm eine echte Referenz zu schaffen.

 

Warum ist immer noch ein CD-Referenzplayer erforderlich?
Mit der neulichen Einführung von digitalen Wiedergabeformaten wie z.B. DVD-A und SACD war es ganz logisch, dass neue Komponenten zur Digitalaudio-Wiedergabe diese neuen Aufnahmen und ebenso das konventionelle CD-Format unterstützen sollten. Es hat erst einmal den Anschein, dass für allgemeine Anwendungen erschwingliche universelle Disc-Player zum akzeptierten Standard für die Wiedergabe von Digitalaudio-Aufnahmen werden. Eine detaillierte Untersuchung dieser neuen High-Bit-Technologien hat jedoch große Leistungsbeschränkungen zu Tage gebracht, wenn Anwendungen mit höchster Qualität betrachtet werden. Der Massenmarkt-Ursprung der neuen High-Bit-Digitalaudio-Technologien schließt deren Einschluss in die besten 16-Bit-CD-Wiedergabe-Anwendungen aus. Der Grund hierfür besteht in einer Reihe technischen Beschränkungen und Leistungskompromissen. Einfach gesagt: Die 24/96-Digitalaudio-Technologie gibt konventionelle 16-Bit-CD-Aufnahmen schlecht wieder. Und in der Tat bedeutet die Wiedergabe von CD-Auf­nahmen unter Anwendung der heutigen  DVD-A- und SACD-Player einen Schritt zurück mit einer schlechteren Klangleistung, als dies bei den Playern und Prozessoren der Fall war, die nur CDs wiedergeben konnten.

Wir sind der Meinung, dass die technischen Kompromisse der High-Bit-Systeme viel zu erheblich sind, um dies bei der Wiedergabe von CD-Aufnahmen zu ignorieren. Ein bedeutsames musikalisches Erbe ist in den 32 Jahren seit der Einführung des CD-Digital­formats errungen worden, was einige der besten Musikaufführungen des 20. Jahrhunderts einschließt. Es ist fachlich einleuchtend, dass die bestmögliche Wiedergabe dieser CD-Aufnahmen nur mit zweckbestimmten Komponenten für die CD-Wiedergabe erreicht werden kann. Die Entwicklung eines zweckbestimmten CD-Wiedergabesystems, das CD-Aufnahmen optimal wiedergeben kann, war die Zielstellung für den CD-Referenzprozessor SDR-4000SL von Spectral Audio. Eine ultimative Wiedergabe von CD-Aufnahmen ist mit dem CD-Referenzprozessor SDR-4000SL gesichert.

 

Designgrundlagen: Die Spectral-Lösung
Mit der Reife des Digitalaudio-Designs haben sich Schaltungsdesign-Kompromisse und angestrebte Kosteneinsparungen auf allen Preisebenen negativ auf die Produkte ausgewirkt. Schaltungskompromisse, die für die Zweckmäßigkeit des Designs als notwendig erachtet wurden, sind selbst bei den gegenwärtig souveränsten High-End-Digitalde­signs zu finden. Die nicht enden wollende Fachdiskussion um die Frage, was eine ausgezeichnete Schaltungsleistung ausmacht, ist nur zu ironisch, wenn wir die relative Leichtigkeit betrachten, mit der das menschliche Ohr eine ausgezeichnete Musikwiedergabe wahrnimmt. Wir sind der Meinung, dass die Lösung des Dilemmas bezüglich der Digitalaudioqualität in den Designgrundlagen liegt: Es muss jede einzelne Designvereinbarung untersucht werden, um eine ausgezeichnete Lösung zu erzielen.

In Bezug auf das fachliche Herangehen an die Analogsektionen einer hochwertigen Digitalaudio-Komponente würden Sie sicherlich voll zustimmen, dass bei allen Analogstufen nur die besten diskreten Verstärkungsschaltkreise zur Anwendung kommen müssen, wie das bei allen High-End-Vorverstärkern und -Verstärkern der Fall ist. Die überraschende Tatsache ist jedoch, dass für nahezu alle gegenwärtigen Digitalaudio-Produkte – Prozessoren und CD-Player – Verstärker in Form von integrierten Schaltkreisen (IC-Operationsverstärker) bei den meisten, wenn nicht sogar bei allen Analogstufen verwendet werden. Die Nutzung von IC-Verstärkern mit niedriger Spannung und geringem Bias ist auf dem Gebiet des heutigen Digitalaudios Industriestandard.

Audiophile und Traditionalisten sind möglicherweise darüber schockiert, dass IC-Chips für die High-End-Digitalkomponenten genutzt werden. Der Grund hierfür besteht darin, dass monolithische integrierte Schaltkreise nur eine geringe Leistung bieten. Es ist aber nahezu unmöglich, praktisch voll diskrete Verstärker zu realisieren, um die preiswerten integrierten Schaltkreise abzulösen, die als I/V-, Equalizer- und Ausgangs-Verstärker in Digitalaudio-Komponenten verbaut werden. Aus diesen Gründen werden im Analogsignalweg nahezu sämtlicher Digitalaudio-Produk­te IC-Chips verwendet.

Wie gut kann aber nun das Digitalaudio überhaupt sein? Das kann nur schwer gesagt werden, da es zahlreiche Kompromisse bei der Schaltkreisqualität gibt. Das Digitalaudio ist stets über den Klangfilter einer mittelmäßigen IC-Verstärkung und über Puffer zu hören. Gibt es irgendeine andere Wahl, als den Kompromiss der IC-Verstärkung? Ja, die Techniker von Spectral Audio haben für den CD-Prozessor SDR-4000SL eine komplett diskrete, leistungsfähige Analogschaltungstechnik entwickelt. Alle Analogsektionen vom D/A-Wandlungs-Verstärker über den Equalizer bis hin zur Hochpegel-Ausgangsstufe sind diskret und haben keine monolithischen integrierten Schaltkreise mit ihren innewohnenden Nachteilen. Jetzt ist es das erste Mal der Fall, dass der analoge Klang und die analoge Leistungsfähigkeit mit den besten High-End-Vorverstärkern verglichen werden können. 

 

Unübertroffene Wandlungsgenauigkeit
Die zwei Jahrzehnte an Erfahrungen von Spectral Audio auf dem Gebiet des modernen Digitalaudio-Designs waren wichtig, was die Zielstellung anbetrifft, aus der kritischen D/A-Wandler-Stufe die maximale Leistung herauszuholen. Die D/A-Wandlung wird im SDR-4000SL mit einer außerordentlich hohen Genauigkeit durchgeführt und beinhaltet eine von Spectral Audio entwickelte, doppelt symmetrische Implementierung des Mehrbit-Sigma/Delta-D/A-Wandlers AD1853 von Analog Devices. Diese unübliche Mehrbit-Doppel-Push/Pull-Architektur ist eine firmeneigene Innovation von Spectral Audio, mit der eine D/A-Wandlungs-Auflösung und -Genauigkeit erzielt wird, die von keinem anderen System erreicht wird. Angeregt durch die kompromisslose diskrete D/A-Wandlungs-Topologie des professionellen Prozessors SDR-2000, kommt beim SDR-4000SL eine Differenzstrom (I/V)-Wandlungs-Stufe mit von Spectral Audio entwickelten zweckbestimmten D/A-Wandlungs-Verstärkern zur Anwendung.

 

Der erste voll diskrete D/A-Wandlungs-Verstärker
Als erste Analogsignal-Stufe, die dem D/A-Wandler folgt, ist der D/A-Wandlungs-Verstärker bzw. die I/V-Stufe unzweifelhaft die kritischste Analogsignal-Stufe innerhalb des Systems. Der D/A-Wandlungs-Verstärker ist die Stelle, wo die Schaltungslinearität, -geschwindigkeit und -auflösung für die Bestimmung des ultimativen Klanges absolut entscheidend ist. Leider sind die heutigen, in den Digitalaudio-Kompo­nenten verbauten D/A-Wandlungs- und I/V-Verstärker universell mit IC-Operations­verstärker-Schaltkreisen mit einem geringen Bias und niedriger Spannung universell implementiert. Der Grund hierfür ist, dass diese Schaltkreise ein unkompliziertes Design, eine relativ hohe Stabilität und geringe Kosten bedeuten. Bei Spectral Audio vorgenommene Untersuchungen unter realen Aufnahmebedingungen haben gezeigt, dass die Nutzung von IC-D/A-Wandlungs-Verstärkern bei heutigen High-End-Digital­produkten in einem ernsthaften Leistungskompromiss resultiert.

Wenngleich das Designen eines stabilen diskreten D/A-Wandlungs-Verstärkers eine ziemliche Herausforderung ist, hatte und hat das Lösen des Dilemmas bezüglich des IC-Kompromisses bei Spectral Audio Priorität. Unsere Lösung besteht im neuen SHHA I/V-Modul (SHHA = Spectral High-Speed Hybrid Amplifier), der dem Digitaldecoder nachgeschaltet ist. Dieser diskrete Hochleistungsverstärker ist vollsymmetrisch und hat acht Verstärkersektionen mit hervorragenden Anstiegszeiten und Bandbreiten. Nur mit angepassten diskreten Durchsteckmontage-FET-Transistoren und superschnellen Bipolartransistoren kann der erforderliche Genauigkeitsgrad erreicht werden. Mit dem SHHA-D/A-Wandlungs-Verstärkermodul im SDR-4000SL wird der klassische IC-Kompromiss das allererste Mal bei dieser kritischen Analogstufe gelöst.

 

Passive Hochleistungs-Egalisierung
Die Ausgangs-Equalizer-Sektion gegenwärtiger Digitalaudio-Komponenten ist ein weiterer kritischer Analogschaltkreis, der durch Leistungskompromisse beeinträchtigt ist. Bei den heutigen Ausgangs-Equalizern handelt es sich um voll aktive Designs, bei den leicht zu implementierende IC-Filter-Schaltkreise zur Anwendung kommen. Diese Schaltkreise sind in Bezug auf Größe und Kosten äußerst attraktiv, setzen aber das empfindliche Signal all den verschiedenen Verzerrungen aus, die der monolithischen Niedrigspannungs-Verstärkung innewohnen. Die Techniker von Spectral Audio haben die Leistungsprobleme von IC-Filtern mit einer genialen passiven Equalizer-Topologie komplett umgangen. Der passive Equalizer des SDR-4000SL ist um einen Transienten-perfekten Schaltkreis herum angesiedelt, wobei die besten verfügbaren passiven Bauteile wie z.B. handgefertigte Silberlitzen-Drosseln und rauscharme Bulk-Metall-Präzisionswiderstände zur Anwendung kommen. Die Beseitigung der Verzerrungen, die der IC-basierten Egalisierung innewohnen, resultiert in einem neuen Niveau von Signalreinheit beim SDR-4000SL.  

 

Ohne Kompromisse analog
Die innovative leistungsfähige Ausgangssektion des SDR-4000SL ist ein klassisches Beispiel für den Unterschied, den das kompromisslose Engineering von Spectral Audio ausmacht. Obwohl beim Digitalaudio-Design routinemäßig vernachlässigt, ist die Leitungspegel-Ausgangsstufe für die ultimative Leistung genauso kritisch, wie beim High-End-Vorverstärker. Aus diesem Grunde haben die Techniker von Spectral Audio die typischen IC-Kompromisse in Bezug auf die modernen diskreten Analogverstärker aus dem Design verbannt, was sich bei unseren ausgezeichneten High-End-Verstärkern bereits bewährt hat. Unsere komplette Leitungspegel-Stufe DMC-15 und die Stromversorgungen sind in Bezug auf die Ausgangssektion des SDR-4000SL an­gepasst worden. Bei dieser Architektur kommen die spektakulären SHHA-Hochge­schwindigkeits-Verstärkermodule zur Anwendung, welche die Referenzvorverstärker von Spectral Audio revolutioniert haben. Diese kompromisslose unsymmetrische Leitungssektion vervollständigt die hervorragenden Analogstufen des SDR-4000SL und nimmt es mit der Leistungsfähigkeit und klanglichen Verfeinerung der weltbesten High-End-Vorverstärker-Designs auf. 

 

 

Long-Filter
Dreidimensionale Filtermathematik verhindert digitale Verzerrungen und verbessert extrem die Wiedergabe. Der SDR-4000 PRO vereint digitale Signalverarbeitung mit und passiver analoger Filter-Technik, um aus den groben vom dem CD-Format erzeugten Wellenformen eine kontinuierliche analogartige Ausgabe wiederherzustellen. Diese neue Spectral Filtertechnik ist einzigartig und nicht wie üblich im D/A Wandler integriert, um aus dem CD-Format ein vollkommen geglättetes Analogsignal zu erzeugen, das keine Spur mehr von seinem digitalen Ursprung hat und der bekannten digitalen Härte hat. Filter sind generell nötig, da sie Frequenzen oberhalb des Hörbereiches entfernen, um einige äußerst unangenehme Verzerrungen zu beseitigen. Es gilt jedoch: Brick Wall-Filter bzw. schnelle Cutoff-Filter und ähnliche, die bei der Durchführung der Aufnahme verwendet wurden, haben jedoch ihre Grenzen. Sie können darauf ausgelegt werden, dass sie einen flachen Frequenzgang bei einer neutralen Klangbalance erzeugen, oder sie können so gebaut werden, dass sie ein schnelles Übergangsverhalten aufweisen, d.h. eine zeitbezogene Performance, welche die Artikulation und die Auflösung begünstigt. Beides zugleich kann nicht optimal kombiniert werden. Außerdem ist es eine Fehlannahme, dass nahezu alle Produkte mit Ausnahme von denjenigen mit HDCD-Filtern beeindruckende, ideal flache Analogfrequenzgänge erzeugen. Vielmehr sind sie mängelbehaftet mit einem schlechten Einschwingverhalten um die Übergänge herum. Ihr Klang ist bestenfalls glatt und langweilig. Mit Hilfe der HDCD-Decodierfilter erreicht man sowohl eine gute Klangbalance mit Timbre als auch eine Detaillierung ohne Kompromissverluste. Bei der früheren DSP-Technologie wurde zwar eine moderne Funktionsweise aus den Filterentwürfen ermöglicht, die Technik erlaubt aber keine längeren komplexen Konfigurationen, bei denen die Zeitkorrektur implementiert werden kann.

Der hochentwickelte Long-Filter erweitert den HDCD-Prozess, um die Timing-Genauigkeit aller Frequenzen, die wir hören können, zu verbessern. Diese Streuungskorrektur hebt den CD-Klang auf das hochauflösende Niveau, d.h. auf einen Wiedergabestandard, der von anderen Decodern, D/A-Wandlern bzw. Filtern nicht erreicht wird. Es sind drei Filtercharakterisierungen bzw. mathematische Dimensionen erzeugt und sorgfältig abgeglichen worden, um sowohl den Standardaufnahmen als auch den HDCD-Aufnahmen gerecht zu werden: Timbre – Korrekter Musikinstrumentenklang. Der Frequenzgang ist flacher und exakter. Übergangsverhalten – Schnelle artikulierte Präsentation. Die Übergänge haben wesentlich weniger Einschwingrückstände. Zeit – Detaillierte Auflösung und Enthüllung. Zwischen den Ereignissen gibt es eine bessere Definition. Dies ermöglicht erstmals eine Lebendigkeit bei 16-Bit-CD-Aufnahmen.

 


"Ideale" D/A Wandlung
Die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit.Die Wandlung von digitalen Befehlen in analoge Abtastungen verkörpert einen anspruchsvollen und empfindlichen Prozess, der in einer sehr ruhigen Umgebung stattfinden muss. Die anderen Systemaktivitäten müssen getrennt oder annulliert werden, damit sie auch nicht den geringsten negativen Einfluss haben. Dann werden die Operationsbefehle und -aktionen, die Audioabtastungen reproduzieren, getimet und von jeglicher Störung befreit. Mit dieser optimalen Spectral-Umgebung wird ermöglicht, dass die vier hochmodernen D/A-Wandler von Spectral Audio ihre volle Leistung bringen. Das entspricht einem Leistungsstandard, der wesentlich besser als die Herstellerspezifikationen ist. Dann und nur dann kann die Musikwiedergabe beispielhaft werden. Von gleicher Bedeutung ist, dass dieser hohe Wiedergabestandard nicht durch Störungen von Seiten des CD-Laufwerkes oder durch innewohnende optomechanische Unsicherheiten der CD beeinträchtigt wird.

Der SDR-4000 besteht aus kleinen Funktionsgruppen, die jeweils eine eigene Erdung und eine fließende batterieähnliche Stromversorgung haben. Die Signalwege zwischen diesen Bauteilen sind vollsymmetrisch und sorgfältig gefiltert und eingestellt, um Befehle zu kommunizieren, deren elektrische Präsenz jedoch zu annullieren. Mit dieser Systemarchitektur wird abgesichert, dass die kritische Gruppe für die "ideale" D/A Wandlung und das Timing Digitalbefehle empfängt und Ausgangsabtastungen erzeugt, als ob alle anderen Systemfunktionen einschließlich dem CD-Laufwerks-Betrieb nicht existieren würden.

Viele Merkmale bzw. Funktionen des SDR-4000 sind notwendig, um diese "ideale" Wandlungsumgebung realisieren zu können. Beispiele für diese Merkmale bzw. Funktionen sind: Die internen Engines in den D/A-Wandler-Komponenten sind abgeschaltet, um das Silizium-Streurauschen zu eliminieren, das anderenfalls Timing- und Genauigkeitsfehler verursachen würde. Die Taktplattform entfernt die Spuren von Systemaktivitäten. Sie sendet symmetrische und gefilterte Signale für die Wandlung, die sich selbst annullieren und keine Spuren zu ihren Befehlen hinterlassen. Das interne Spectralink-System taktet die vier Wandler und synchronisiert das CD-Laufwerk auf der Grundlage eines optisch gekoppelten Phasenregelkristalls. Eine fließende batterieähnliche Stromversorgung und acht Erdungssysteme schränken die elektromagnetischen Felder und die Strahlung auf physische Regionen ein, die wirksam zur ruhigen Wandlungssektion hin abgesperrt sind. Die Konstruktion der mechanischen und magnetischen Abschirmung begrenzt bzw. entfernt die Störungen, die vom CD-Laufwerk, vom Netzkabel und von Audiokabeln hervorgerufen werden. Weitere Trennungen schließen die optischen Schnittstelle und die Rauschannullierungs-Transformatorschnittstelle ein.Diese Notwendigkeiten sind bezüglich ihrer Aufgaben sorgfältig optimiert worden mit dem Ergebnis: Jitter wurde komplett eliminiert und von den digitalen Engines beseitigt und damit arbeitet der Wandler exakt getimet und präzise.


Class A Schnittstelle
Die diskreten Hochstrom-D/A-Wandler-Verstärker sind optimal an die D/A-Wandler angepasst. Die D/A-Wandler für die Spectral-Wandlung erzeugen ungewöhnlich hohe Ausgangsströme, welche die Rauschimmunität verbessern, welche aber auch sehr robuste Schnittstellenverstärker erforderlich machen. Es kommen vier Verstärker zur Anwendung, die in reinem Class A arbeiten, um interne Schaltaktivitäten zu vermeiden, die Jitter und Fehler bewirken würden, was bei den meisten Systemen ein übliches Problem ist. Es sind einzigartige Current Mode-Schaltkreise entwickelt worden, die sich von allen integrierten Operationsverstärker-Schaltungen abheben, um den spezialisierten Eigenschaften dieser Wandler gerecht zu werden. Die Bauweise ist den Diskretschaltungs-Komponenten entlehnt. Außerdem sind die Leistungspegel sehr hoch, um für alle Digitalsignalbedingungen kontinuierliche Ströme abzusichern. Mit diesem Design wird ein Gesamtbetriebsmodus der Class A erreicht, der Schaltübergänge bzw. ungewollte Aktivitäten jeglicher Art innerhalb der Schaltungstechnik verhindert und Unregelmäßigkeiten eliminieren. So glatt definierte, ideale Wellenformen wie diese sind bisher noch nie erreicht worden und sind unbedingt notwendig für die exakt getimete Wandlung und für den gewünschten Klang. Um die Fähigkeiten des D/A-Wandlers voll realisieren zu können, verkörpert der Verstärker einen Meilenstein, der von keinem Design einer integrierten Schaltung oder einer Vakuumröhre erreicht wird. Er ist mit 350 MHz charakterisiert, hat eine zeitkohärente ununterbrochene Verstärkung für Hochstrom-Digitalsignale und seine Verzerrung liegt unter einem Millionstel. Die Anforderungen sind entscheidend für eine ultimative Darstellung und Transparenz.


Passive Analogfilter und superschnelle Ausgangsverstärker
Alle integrierten Schaltungen sind verbannt worden. Die voll abgeglichenen und symmetrischen Passivfilter bieten einen unbelasteten Signalweg, wo jeder Audiokanal nur einen (1) Audioverstärker hat. Verzerrungen, wie sie bei Mehrfachoperationsverstärkern (in Form integrierter Schaltungen) und anderen bedenklichen Bauteilen anderer CD-Player zu finden sind, werden eliminiert. Stattdessen haben der robuste diskrete SHHA-Hochgeschwindigkeitsverstärker und die leistungsfähige D/A-Wandler-Schnittstelle hinreichende Fähigkeiten, um mit einem idealen Viersektionen-Filternetzwerk kombiniert werden zu können, um diese außergewöhnliche Filterleistung zu erreichen. Der Entwurf und das Tuning sind sorgfältig angepasst an das Upsampling-Verhalten und an das Zeitverhalten vom DSDP-Long-Filter her. Hierbei handelt es sich um eine Anordnung, welche acht Operationsverstärkerfilter (in Form integrierter Schaltungen bei üblichen Filtern) ersetzt und eine noch nie dagewesene Qualität bietet. Wie andere Komponentengruppen im SDR-4000, gilt auch hier eine zweckbestimmte fließende Stromversorgung. Alle Signalwege sind, so dass die Erdungssysteme unabhängig und von Rauschen erzeugenden Teilen des Systems getrennt werden können.


Spectralink-Präzisionstaktgeber
Das CD-Laufwerk ist auf einen außergewöhnlich geringen Jitter ausgelegt. Der SDR-4000 hat ein Spectralink-System, das viel von der Synchronisation und der Datenübertragung beim SDR-2000 hat. Die vier Wandler und ein Präzisionstaktgeber sind sorgfältig mit Direktverbindungen implementiert worden, welche die beiden kritischen Komponenten effektiv zusammenführen. Mit dieser Anordnung werden ein außergewöhnlich geringer Jitter und eine sehr exaktes Timing erzielt. Dies macht es aber auch erforderlich, dass alle anderen Teile einschließlich dem CD-Laufwerk aus diesem Timing-Weg herausgenommen werden. Folglich muss das VRDS-CD-Laufwerk als Slave-Einheit arbeiten, das mit den Präzisionswandlern synchronisiert wird. Dann werden die CD-Rotation und die Datengeschwindigkeit durch den Hauptdigitaldecoder geregelt und deren Fehler beeinträchtigen die Wiedergabe nicht. Optokoppler, Transformatoren und eine umfangreiche Abschirmung des VRDS-CD-Laufwerkes beseitigen beim SDR-4000 das Rauschen auf dem Kommunikationsweg. Diese zweistufige Trennung bedeutet eine effektive Eliminierung der gesamten Präsenz von Servo-, Fokus- und anderen stark störenden CD-Wiedergabeaktivitäten in der Umgebung des Präzisionswandlers. Die Schwingungen, CD-Probleme und die CD-Laufwerks-Aktionen sind nicht wahrnehmbar, erzeugen keinen Jitter und haben auch keine klanglichen Folgen.

 

Die CD Wiedergabe hat eine bisher unerreichte Klarheit und Lebendigkeit.

Keith O. Johnson

SDR 4000SL

Abtastrate: 44,1 kHz
D/A-Wandlung: Vier anwendungsspezifische 24-Bit-D/A-Wandler in symmetrischer Doppelkonfiguration
Digitalfilter: 8x Überabtastung, 56-Bit-Mathematik, 64-Bit-Akkumulator, HDCD
Analogfilter: Passivtyp, linear bis 28 kHz
D/A-Wandler-Schrittauflösung: Besser als 120 dB
Digitalrauschausgang: 100 µV Spitze zu Spitze
Überschwingen: < 8%
Übergangseinschwingzeit: < 100 µs bei 1 %
Eigenjitter: 1pseff, 3 ... 4 ps Spitze
MECHANIKSPEZIFIKATIONEN ZUM SDR-4000SL
Abmessungen (Breite x Höhe x Tiefe): 48,0 cm x 10,5 cm x 40,0 cm
Gewicht: 20,9 kg netto
STROMBEDARF FÜR SDR-4000SL
Spannung : Werkseinstellung auf 120 V, 220 V oder 240 V Wechselspannung bei 47,5 ... 440 Hz
Leistungsaufnahme: 65 W
Technische Daten zum SDR-4000SL
Ausgänge: RCA, unsymmetrisch
Ausgangsimpedanz: 100 Ohm
Frequenzgang: Gleichstrom, bis 1,2 MHz, - 3 dB
Harmonische Verzerrung: < 0,001
Intermodulation (SMPTE): < 0,001
Nennausgang: 0,75 Veff
Ausgangssteuerbereich: Max. 2,5 Veff
Signal-Rausch-Verhältnis: > 120 dB
Kanaltrennung: Besser als 115 dB
Anstiegsrate: 250 V/µs

SDR 4000SL
Das passt zum Spectral SDR 4000SL