
- Einführung
- Sasha Highlights
- Treiber
- Materialien
- Tech. Daten
 |
Seit mehr als 23 Jahren steht das WATT/PUPPY System für die Leidenschaft und Historie von Wilson Audio. Mit über 15.000 verkauften Einheiten zeigt dieser Lautsprecher eindrucksvoll, dass es eines der erfolgreichsten audiophilen Produkte überhaupt ist und längst seinen Platz im Pantheon der glorreichen Audio Produkte gefunden hat. Martin Colloms beschreibt den WATT in seinem Buch über Lautsprecher, als das "perfekte" Gehäuse mit seiner Pyramidenform. Und so hat das WATT/PUPPY System über die Jahre in seiner grundlegenden Form nichts verändert. Verbessert wurden bis hin zu WATT/PUPPY System 8 Details in den Gehäusematerialien, der Frequenzweiche oder den Treibern. Nun beginnt ein neues Zeitalter für den König der kompakten Lautsprecher, mit WATT/PUPPY SASHA. Ein Wilson Audio, der wieder Geschichte schreiben wird, wegen seiner klanglichen Fähigkeiten, denn SASHA bedeutet nicht Fortschritt in kleinen Details, sondern ein Feuerwerk an Innovationen.
Von 1986 an, als der WATT auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde, durchlief das WATT/PUPPY System 7 Überarbeitungen. Neues Gehäuse Material, neue Gehäuse Struktur, neue Treiber und mit Einführung des WATT/PUPPY 6 ein Aspherical Group Delay – alles Fortschritte, die nahezu jedes Familienmitglied von Wilson Audio erfuhr, von Alexandria bis hin zur Duette. Warum nun kein WATT/PUPPY 9?
Während seiner Evolution war der WATT ein für sich selbst spielender 2-Wege -Lautsprecher, mit einer eigenen existierenden Frequenzweiche. Man konnte immer den WATT abnehmen und für sich alleine musizieren lassen. MAXX und Alexandria sind mittlerweile Multi-Modul Lautsprecher, deren Frequenzweichen im oder am Tieftonmodul montiert sind. Das hat mehrere klangliche Vorteile: Man kann diese Frequenzweichen-Blöcke besser mechanisch isolieren und die Gehäuse der Mittel/Hochtoneinheiten verlieren kein Volumen. Sasha macht nun alle diese zuletzt großen Fortschritte von Alexandria 2 und MAXX3 für das WATT/PUPPY System möglich. |
|
 |
Das WATT Modul hat nun ein größeres Volumen, was eine noch tiefere Ankopplung zum Puppy Modul als Vorteil hat.
Das ebenfalls größeres PUPPY Gehäuse erweitert den Frequenzbereich um 2Hz und ist ebenfalls noch steifer geworden.
Die neuartige Konstruktion des WATT Moduls (Seitenwangen) resultiert in eine höhere Steifigkeit und in nochmals geringere Resonanzen.
Ein Gehäusematerial der neuesten WILSON Generation für das WATT Modul verbessert wiederum die Steifigkeit und setzt die Resonanzfrequenz weiter nach unten.
Die aufwendige Frequenzweiche für den Mittel/Hochton sitzt nicht mehr im WATT Modul, sondern in einem noch aufwendiger gekapselten Gehäuse im PUPPY Modul und bleibt dadurch absolut "ruhig.
Der neuer Hochtöner ist aus dem MAXX3, mit extremer Verzerrungsfreiheit und einer seidenweichen Hochtonwiedergabe.
Neuer, eigen konstruierter WILSON AUDIO Mitteltöner mit bisher unerreichter Detailauflösung.
Ebenfalls geänderter Tieftöner mit neuartiger Magnetanordung für stärkeren Antrieb, bei gleicher Masse.
Verbesserte Frequenzweiche mit leichtem Zugang für WILSON AUDIO Widerstände. |
|
 |
Seit Jahren verwendet Wilson Audio Treiber von anderen Herstellern, die jedoch meistens nach Wilson Audio Angaben spezielle Spezifikationen haben, um den Anwendungen in Wilson Lautsprechern gerecht zu werden. Auch werden die Treiber bei Wilson Audio extrem modifiziert oder auch neu aufgebaut, um den Vorstellungen von Wilson Audio gerecht zu werden.
Für die Entwicklung der Alexandria 2 hat Wilson Audio eine Partnerschaft mit einem Hersteller ins Leben gerufen, um einen neuen Mitteltöner nach eigenen Vorstellungen und Maßstäben zu entwickeln, was mit den existierenden Treibern auf dem Weltmarkt nicht mehr möglich war.
Da der Mitteltöner das Herzstück und die Seele der Musik ist, wollte Wilson Audio einen Treiber, der so breitbandig wie nur möglich ist und durch seine Materialien der Membran keinerlei Verfärbungen aufweist. Dafür bedarf es einem Material, das extrem leicht und trotzdem äußerst leicht ist, um keinerlei Nachteile in Schnelligkeit und Präzision zu erleiden. Die meisten Materialien bisheriger Treiber erfüllen meist nur einen Parameter perfekt. Sind sie leicht, haben diese meistens ungeliebte Resonanzen und damit Verfärbungen. Ist das Material ohne diese Verfärbungen, ist es meistens zu schwer und nicht präzise genug. Um diese Vorgaben zu erfüllen – ein extrem schnelles Ansprechverhalten mit einer völligen Verfärbungsfreiheit – hat Wilson ein spezielles Material aus Cellulose Fiber entwickelt. Dieser neuartige Treiber wurde erstmals in der Alexandria 2 eingesetzt und hat einen enormen Fortschritt in Klarheit und Detailreichtum gebracht. Nun darf der Mitteltöner, mit leicht verändertem Antrieb auch seinen Dienst in der neuen SASHA verrichten und für viel Freude bei seinen glücklichen Besitzern sorgen... |
|
 |
Dave Wilson begann im Lautsprecherbau mit seinen WAMM’s – sein erster State-of-the-Art Lautsprecher – 1981. Das damalige Gehäuse war ein Hybrid aus Baltic Holz und Aluminium für die Front. Als er dann 1985 den ersten WATT baute, begann er nach noch besseren Lösungen zu suchen, die sehr steif sind, aber eine noch bessere Dämpfung haben, als Holz, Aluminium oder MDF. Für den WATT wählte er ein mit Mineralien gefülltes Acryl-Verbund Material. Der WATT wurde im Nu bekannt als Lautsprecher mit extrem niedrigen Gehäuse Resonanzen und für seinen unverfärbten Klang.
Die nächste Herausforderung war es ein Material zu finden, welches ebenso gut für den Bass sich eignet. Als Ergebnis präsentierte er 1992 das X-Material mit Einführung des Grand Slamms. Ein Material, welches die Steifigkeit von Stahl hat, aber mit einer ausgezeichneten Dämpfung. Es ist ein Verbundmaterial aus Cellulose und Phenolharz. Dieses Material wird in Bassgehäusen eingesetzt, sowie vielen anderen Anwendungen, bis auf Mittel/Hochton Gehäuse. Denn die Resonanzfrequenz liegt bei 1000Hz als genau in deren Frequenzbereich.
Die nächste Stufe der Entwicklung wurde begonnen, mit dem Design eines neuen Mittel/Hochton Gehäuse Materials, welches das bisherige mit Mineralien gefüllte Acryl-Verbund Material ablöste. Das Ergebnis war das M Material, ein Laminat aus Holzpartikeln und Phenolharz, welches die X-Eigenschaften von Steifigkeit und Dämpfung besitzt. Jetzt aber mit einer anderen Resonanzfrequenz und einer Steifigkeit, die sich ideal den Mitteltönern anpasst.
M-Material wurde erstmals im MAXX Serie 1 eingesetzt, woher dieser auch seinen Namen bezog. Zum ersten Mal im WATT wurde M-Material 2002 eingesetzt mit Erscheinen des WATT/PUPPY 7. Die 4. Generation (M4), welches ein Epoxy Laminat ist, wurde verwendet in der Alexandria Serie 2 und im MAXX3.
SASHA stellt nun die neueste Generation an M-Material vor: Eine Kombination aus Naturfasern in einem Phenolharz Laminat. Im Sasha ist das Material für die Frontseite eingesetzt und sorgt dort für eine bisher nicht erreichte Wiedergabe , frei von Verfärbung und von purem "Zauber" in den Mitten...
|
| Woofer : 2 x 20.32 cm |
| Midrange : 1 x 17.78 cm |
| Tweeter : 1 x 2.54 cm Inverted Dome |
| Empfindlichkeit : 91 dB @ 1 Watt @ 1 Meter @ 1kHz |
| Impedanz : 4 Ohm, 1.8 Ohm Minimum @ 92 Hz |
| Frequenzgang : +/- 3 dB 20 Hz - 22 kHz |
| Minimum Amplifier Power : 20 Watt pro Kanal |
| Abmessungen : 111.76 cm x 35.56 cm x 53.91 cm (HBT) |
| System Gewicht : 89.36 kg |
|
|
 |
|