Martin Logan Clarity, Auszüge aus der Zeitschrift Stereoplay 05/03

„.. mit dem Clarity gewährt Martin Logan breiteren Kreisen den Einstieg in die faszinierende Welt der Elektrostaten. Auffällig ist seine elegante Form, die auch europäischen Designmaßstäben genügt. Neu berechnete Statoren vor und hinter der Folienmembran sollen eine besonders kontrollierte Membranbewegung und einen fast ungehinderten Durchblick gewährleisten. Die Empfindlichkeit soll nur etwa 1 Dezibel niedriger liegen als beim Odyssey. Den Bereich unterhalb 450 Hertz verarbeitet ein extrem langhubiges Konuschassis mit Alumembran; ein asymmetrisch geformtes Gehäuse samt Bassreflexport dient der Bedämpfung. Ein konventioneller Hochtöner hinter dem Paneel erzeugt zusätzliche Obertonenergie, quasi als Kompensation für die vergleichsweise geringe Höhe des Paneels und die damit verbundene enge vertikale Abstrahlung. Der Clarity begeisterte die Jury mit einem kräftigen und bestens durchhörbaren Bassfundament, gekoppelt mit elektrostatentypischer Mühelosigkeit und bester tonaler Balance. Die räumliche Abbildung gestaltete er dipoltypisch erhaben und kaum kleiner als von den größeren Modellen gewohnt. Der Clarity spielte problemlos an soliden, kleinen Vollverstärkern. Feinster Rasseklang ohne jedes Praxisproblem.“
(Wolfram Eiffert, Stereoplay)

 
  Zurück     Seite drucken